Von A bis Z: Mit Worten und Lettern die eigene Wohnung aufpeppen

WortdekoTitel

Dass das geschriebene Wort mehr als Kommunikationsmedium sein kann, haben asiatische Kulturen schon vor sehr langer Zeit erkannt. Im fernen Osten gehören Schriftzeichen schon lange zur Kunst und schmücken in Form von Bildern die Wohnungen der asiatischen Bevölkerung. Doch auch in den westlichen Regionen werden Schriftzüge und Lettern als Dekorationsmittel immer populärer und beliebter. Sie finden sich nicht mehr nur in Form von lustigen oder schönen Sprüchen auf Tassen oder als Holzlettern an der Zimmertür der Kinder, sondern nehmen ganz neue, moderne und stilvolle Formen an.

Texte auf der Wand

Mit Wandtattoos oder -schablonen können Sie Ihren Wänden und Ihrer Wohnung einen ganz besonderen Charme verleihen.

Mit Wandtattoos oder -schablonen können Sie Ihren Wänden und Ihrer Wohnung einen ganz besonderen Charme verleihen.

Mit Farbe Schriftzüge oder Schriftzeichen auf die Wand zu bringen, ist die schlichteste Variante, seine Wohnung mit Worten oder ganzen Sätzen aufzupeppen. Gerade für aufgemalte Bordüre sind Wandschablonen mit chinesischen Schriftzeichen sehr beliebt. Aber auch ganze Sätze oder kreative Bilder aus Worten können Ihre Wände zieren. Diese werden entweder mithilfe einer großen Wandschablone aufgetragen oder durch ein Wandtattoo an die Wand gebracht. Gerade Wandtattoos bieten kreative Möglichkeiten der Wandgestaltung. So gibt es beispielsweise spezielle Motive für die Küche, die mitunter Bezeichnungen verschiedener Kaffeesorten im geschriebenen Wort zu einem Gesamtbild vereinen.

Texte im Bilderrahmen

Egal, ob im Bilderrahmen oder auf Leinwand: Gemälde und Bilder mit Textpassagen finden vermehrt ihren Weg an die Wände vieler Leute. Oft werden Darstellungen von Blumen oder ähnlichen Motiven mit dem geschriebenen Wort gemischt, doch es gibt auch sehr viele Gemälde, die einzig und alleine durch Worte oder Sätze zu wahren Kunstwerken werden. Dabei handelt es sich keineswegs nur um einen weißen Hintergrund mit schwarzen Schriftzügen. Bei der Wahl der Farben sind keine Grenzen gesetzt. Sowohl die Hintergrundfarbe als auch jene der Schrift variieren, so dass es für wirklich jeden Raum, so unterschiedlich diese auch gestaltet sind, ein passendes Bild mit schönen Texten oder einfach nur inspirierenden Worten gibt.

Solche Textbilder können Sie zudem auch selbst herstellen. Die einfachste Methode ist es, eine Seite aus einem alten, nicht mehr genutzten Buch sauber zu entfernen und die Buchseite dann in einen Bilderrahmen zu spannen. Möchten Sie farbige Akzente setzen, können Sie schöne Textpassagen auch mit einem Bunt- oder Filzstift hervorheben. Auch so genannte Marginalglossen führen zu einer interessanten Gestaltung. Gemeint sind Erklärungen zu einem schwierigen Wort oder einer Textstelle, die am freien Rand eines Textes notiert werden. Solche sind vor allem bei mittelalterlichen Texten ein verbreitetes Phänomen, kommen jedoch auch in moderner Form vor – bei jedem Schüler und Studenten, der Randnotizen in ein Lehrbuch schreibt. Mit einer oder mehreren Marginalglossen können Sie also Ihre Gedanken zu einer Textstelle verewigen und damit gleichzeitig ein interessant anzuschauendes Kunstwerk kreieren.

Eine alternative Variante dieser einfachen Idee wäre eine ganze Bildreihe. Dies funktioniert vor allem sehr gut mit Kurzgeschichten, die nur vier oder fünf Seiten lang sind. Mit solchen können Sie entsprechend viele Bilderrahmen füllen – mit dem Ergebnis, dass Sie die gesamte Kurzgeschichte, gesplittet in einzelne Kunstwerke in Ihrer Wohnung verteilt haben. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass Sie das entsprechende Buch, aus dem Sie die Seiten entnehmen, doppelt benötigen.

Mit Textausschnitten aus Zeitungen und Magazinen können Sie tolle Textcollagen selbst gestalten. (Quelle: fotolia)

Mit Textausschnitten aus Zeitungen und Magazinen können Sie tolle Textcollagen selbst gestalten. (Quelle: fotolia)

Möchten Sie selbst kreativ werden und dafür auch Zeit investieren, besteht die Möglichkeit einer Textcollage. Hierfür benötigen Sie lediglich eine Leinwand in beliebiger Größe, sehr viele Zeitungen oder Magazine und Leim. Durchforsten Sie die Zeitungen und Zeitschriften nach Sätzen und Wörtern, die Ihnen besonders gut gefallen und schneiden Sie diese aus. Sie können auch nach bestimmten Themengebieten Ausschau halten – beispielsweise für den Begriff „Liebe“. In diesem Fall konzentrieren Sie sich auf alle Sätze, Wörter und Textpassagen, die etwas mit diesem Thema zu tun haben. Haben Sie genug Papierstreifen und -schnipsel zusammen, können Sie anfangen, die Leinwand damit zu bekleben. Ob Sie die Papierstücke mit den Texten ordentlich und akkurat oder kreuz und quer auf der Leinwand anbringen, ist völlig Ihnen überlassen. Ist die Leinwand gänzlich bedeckt, können Sie besonders schöne Textpassagen zusätzlich farblich hervorheben. Abschließend fixieren Sie das Papier noch einmal, indem Sie die Leinwand mit einer Schicht Leim bestreichen.

Texte in 3D

An den Türen von Kinderzimmern sind sie schon länger bekannt: Dreidimensionale Letter aus Holz, meist bunt bemalt oder mit lustigen Tiermotiven. Doch diese kleinen Buchstaben für die Zimmertür haben sich bereits seit geraumer Zeit zu wahrhaft stilvollen Dekoartikeln gemausert. Mittlerweile gibt es sie im XXL-Format, vorzugsweise in Weiß und zum Verschönern von Küchen und Wohnzimmern. Sie finden sich auf Schränken und in Regalen und werden gerne zu Worten wie „Liebe“ oder „Freude“ zusammengesetzt. Allerdings können Sie mit den Lettern jedes Wort bilden, das Ihnen gerade gefällt. Die dreidimensionalen Buchstaben sind nämlich einzeln zu erwerben. So können Sie mit den Lettern beispielsweise auch das Wort „Leseecke“ zusammenstellen und diese dann auf das Regal neben Ihrem Lesesessel stellen. Ihrer Fantasie sind dahingehend keine Grenzen gesetzt.

(Quelle Titelbild: fotolia)

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