Küche mit Köpfchen: Tipps zur Organisation des Kochbereichs

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Töpfe und Pfannen können auch aufgehängt werden

Egal, ob Ihr Heim lediglich eine kleine Kochnische aufweist oder durch eine großzügige Küchenzeile besticht: Oftmals ist die optimale Organisation eines Raumes nicht von seiner Größe abhängig. Wie Sie sich das Kochen mit einigen Kniffen entscheidend erleichtern können und welche Elemente dabei besonders hilfreich sind, zeigen wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Aufhängung für Töpfe und Pfannen

Beim Kochen von aufwendigen Gerichten kann es schon einmal hektisch zugehen. Eine große Erleichterung in solchen Fällen ist es, wenn alles Wichtige direkt griffbereit ist. Töpfe und Pfannen können zu diesem Zweck an einer Wandleiste aufgehängt werden: Die meisten Modelle sehen Gardinenstangen ähnlich, an denen die Utensilien mit Haken aufgehängt werden. So haben Sie nicht nur alles direkt in Reichweite, sondern sorgen nebenbei für einen interessanten optischen Akzent. Empfehlenswert sind neben Wandhalterungen auch Konstruktionen, die an der Decke befestigt und etwa über einem Küchenblock positioniert werden.

Achten Sie bei der Anbringung darauf, dass Töpfe und Pfannen einen ausreichenden Abstand zum Herd haben. Ansonsten können sich an den Gefäßen mitunter Spritzer und Wasserdampf absetzen.

Magnetische Messerleisten

Für jederzeit scharfe Messer ist die schonende Aufbewahrung ebenso wichtig wie regelmäßiges Nachschleifen. Eine magnetische Leiste hält Ihre Messer zuverlässig an Ort und Stelle und hat gegenüber einem Messerblock den Vorteil, dass Sie direkt sehen, wo sich dasjenige Messer befindet, das Sie benötigen.

Achten Sie wie bei Aufhängungen für Töpfe und Pfannen auf einen ausreichend großen Abstand zum Herd, um der Verschmutzung der Klingen vorzubeugen. Außerdem sollten die Messer zum einen gut erreichbar sein, zum anderen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Die perfekte Arbeitsplatte

Magnetleiste für Messer

Eine Magnetleiste für Messer ist besonders praktisch (Quelle: Fotolia)

Sollten es die räumlichen Gegebenheiten zulassen, so ist es ratsam, einen Teil der Anrichte ausschließlich für das Schneiden von Obst und Gemüse zu verwenden. Geräte wie eine Kaffeemaschine oder ein Mixer sollten an anderer Stelle stehen, damit Sie genug Platz haben. Besonders praktisch ist eine Platte aus unbehandeltem Holz, auf der Sie direkt schneiden. Mit der Zeit bekommt die Oberfläche Gebrauchsspuren, was Ihrer Küche echtes Landhaus-Flair verleiht.

Wenn Sie handwerklich begabt sind, können Sie aus der Platte eine Öffnung heraussägen und direkt unter der Fläche einen abnehmbaren Behälter anbringen: Schneide-Abfälle können Sie so besonders schnell entsorgen und den Behälter nach dem Kochen einfach leeren und spülen. Gut geeignet als Unterbau einer solchen Arbeitsplatte ist ein Schrank, der im oberen Bereich genug Raum für einen kleinen Behälter bietet.

Besonders wichtig bei einer so beschaffenen Arbeitsplatte ist die Hygiene: Die Ränder des ausgelegten Lochs sollten unbedingt mit einer Blende (etwa aus Leichtmetall) vollständig verkleidet werden, die Kanten dürfen dabei nicht scharf ausfallen. In dem Bereich, an dem die Verkleidung auf der Platte aufliegt, sollte unbedingt Silikon verwendet werden, damit keine Hohlräume bleiben, in denen sich Abfallreste oder Feuchtigkeit sammeln kann. Die Arbeitsplatte und die Öffnung müssen nach dem Kochen gründlich gereinigt werden: In der Regel genügt ein feuchter Schwamm mit Spülmittel für die Reinigung, bei hartnäckigen Verschmutzungen können Sie auch zu Stahlwolle greifen.

Henk Syring

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