Gute Badbeleuchtung – das sollten Sie wissen

Schlagwörter


badezimmerbeleuchtung mit fenster / lampe

So vielseitig wie Bäder heute genutzt werden, ist gutes Licht unglaublich wichtig. Denn schlechtes Licht zerstört nicht einfach nur die Atmosphäre, es kann richtig frustrieren – man denke nur ans Rasieren, Stylen oder Schminken. Doch wie geht man vor, wenn man sein Bad gern neu beleuchten möchte? Wonach muss man suchen? Und woher weiß man, welche Leuchten wirklich passen?

Die Zeiten der guten alten Deckenleuchte sind vorbei, und selbst in kleinsten Bädern sollte mehr als eine Lampe hängen. Der Grund: Licht im Bad muss verschiedenen Anforderungen gerecht werden – zum Beispiel soll es uns morgens beim Wachwerden helfen und abends beim Entspannen. Bevor Sie also zum Leuchtenshopping losziehen, lohnt sich ein wenig Planung. Wie das geht, schauen wir uns jetzt genauer an.

1. Die Grundbeleuchtung

Schöne Lampen im Bad sind ein Muss (Quelle: istockphoto)

Schöne Lampen im Bad sind ein Muss (Quelle: istockphoto)

Die Grundbeleuchtung ist wohl das Licht, das im Bad am häufigsten angeknipst wird. Es ist großflächig, erhellt den ganzen Raum und dient damit der Orientierung und dem schnellen Überblick. Am Tag übernimmt diese Aufgabe meist das Tageslicht – wer ein helles Bad mit Fenstern hat, braucht künstliche Grundbeleuchtung entsprechend seltener.

Für die Grundbeleuchtung eignen sich je nach Raumgröße und Geschmack viele verschiedene Leuchten. Ausschau halten kann man beim Leuchtenshopping nach ein oder mehreren schönen Pendelleuchten oder auch Deckenflutern. Wer es gern wohnlich hat, kann auch nach skulpturalen Hängeleuchten schauen; des Weiteren sind Halogenspots in der Decke eine gleichermaßen schicke wie praktische Idee. Nutzen Sie am besten Licht mit Dimmer. Denn dimmbare Lichter verbrauchen weniger Energie, sind dadurch langlebiger und bieten außerdem bei den Lichtstimmungen den größten Spielraum. Wichtig ist, dass der Raum so ausgeleuchtet ist, dass man ihn morgens wie abends gerne aufsucht – und dass am besten weder Schatten noch dunkle Ecken zu sehen sind.

2. Die Aufgabenbeleuchtung

Wie der Name schon verrät, unterstützt uns Aufgabenbeleuchtung bei all unseren Aufgaben. Besonders bei denen, die unsere volle Aufmerksamkeit brauchen und damit auch ein Plus an Beleuchtung. Zahnärzte oder Kosmetikerinnen machen vor, wie ein solch perfekt ausgeleuchteter Arbeitsplatz aussehen kann.

Für ein perfektes Ergebnis bei Make-up, Rasur und Co. sollte Aufgabenbeleuchtung so hell sein, dass sich die Augen nicht anstrengen müssen. Außerdem muss das Gesicht gleichmäßig und schattenfrei ausgeleuchtet sein. Ideal eignet sich zu diesem Zweck eine Rundum-Spiegelleuchte. Sollten Ihnen Wandleuchter oder Lichtstangen eher zusagen, können Sie diese je nach Breite des Spiegels auf Augenhöhe daneben und/oder darüber platzieren.

3. Die Akzentbeleuchtung

Beleuchtung am Waschbecken (Quelle: istockphoto)

Beleuchtung am Waschbecken (Quelle: istockphoto)

Die Akzentbeleuchtung ist das Licht, das irgendetwas im Bad hervorhebt, vor allem zu dekorativen Zwecken. Das können bestimmte Bereiche sein, wie etwa der Waschplatz oder die Badewanne, aber auch Dinge, wie eine Nische oder ein Regal. Wenn also Ihr Bad langweilig aussieht, ist Akzentbeleuchtung genau richtig, um ihm neuen Glanz zu verleihen.

Viel mehr als bei den beiden anderen Licht-Typen ist bei Akzentbeleuchtung Kreativität gefragt. Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Idee ist die Dekoration mit LED-Streifen, zum Beispiel hinter dem Spiegel oder in einem Regal. Auch Spotlights, die bestimmte Bereiche hervorheben sehen einfach klasse aus. Hängen Sie Bilder an die Wand, stellen Sie Figuren auf und garnieren Sie das Ganze mit Licht. Sie werden begeistert sein, was aus einem noch so schlichten Bad zu machen ist. Tipp: Achten Sie darauf, dass das Licht nicht unerwünscht spiegelt, etwa im Wandspiegel, in den Fenstern oder auf glänzender Keramik.

4. Die Zukunft: Bad in neuem Licht

Und wie wird das Bad in Zukunft aussehen? Ein Trend zeigt bereits heute, was morgen normal sein wird – eine Lichtsteuerung, die auf Knopfdruck die passende Stimmung zaubern kann. Dies kommt zum einen den unterschiedlichen Lichtbedürfnissen des Menschen sehr entgegen, hat aber auch einen enormen Komfortaspekt, da sich auch spezielle Szenarien, wie etwa „Abendstimmung“ oder auch „Leselicht für die Badewanne“ ganz einfach einstellen lassen. Es muss aber auch nicht immer spannende Technik ein – ein paar schöne Kerzen oder der Schein eines prasselnden Kaminfeuers sind Klassiker, die im Bad garantiert nie ihre Wirkung verfehlen.

(Quelle Titelbild: istockphoto)

Kommentiere diesen Artikel

Copyright © 2017 Möbelherz. Impressum | Datenschutz | Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de