Lichterspiel: Feuer-Beleuchtung für Balkon und Garten

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Um im Sommer für besonderes Ambiente im Freien zu sorgen, ist die richtige Beleuchtung entscheidend. Feuer- oder Kerzenschein verbreitet besonders warmes Licht und sorgt für gemütliche Atmosphäre. Ob mit der eigenen Feuerstelle, Fackeln oder Windlichter: Zur geschmackvollen Ausleuchtung des Außenbereichs stehen Ihnen viele tolle Möglichkeiten zur Verfügung.

Einzigartig: Die eigene Feuerstelle

Ob im eigenen Garten eine Feuerstelle angelegt werden darf, wird von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt. Um sicherzugehen, sollten Sie beim Ordnungsamt nachfragen. Auch wenn Sie eine Erlaubnis erhalten, dürfen Sie lediglich trockenes und unbehandeltes Holz verfeuern.

Als Erstes ist es empfehlenswert, in Ihrem Garten einen geeigneten Platz für die Feuerstelle zu suchen. Hierbei sollten Sie die folgenden Punkte unbedingt beachten:

  1. Die Feuerstelle darf wegen des Funkenflugs und der Höhe der Flammen nicht zu nah an Bäumen, Büschen oder trockenen Rasenflächen angelegt werden.
  2. Nach Möglichkeit sollte die Stelle mit dem Gartenschlauch erreichbar sein. So können Sie das Feuer im Notfall sofort löschen. Alternativ können Sie auch einen Eimer mit Wasser oder Sand bereithalten.
  3. Beachten Sie außerdem, dass es mitunter zu starker Rauchentwicklung kommen kann, wenn Sie Ihre Feuerstelle benutzen. Wählen Sie deswegen einen Platz mit ausreichendem Abstand zu Hausfassaden.

Haben Sie einen geeigneten Platz gefunden, sollten Sie ein Loch von etwa 30 cm Tiefe und 1,20 m Durchmesser graben. Die Bodenfläche können Sie anschließend mit Zement oder Kies auffüllen. Umranden Sie die Feuerstelle zuletzt mit einem lockeren Verbund aus stabilen Steinen – Ziegelsteine aus Lehm oder große Gartensteine leisten hierbei gute Dienste. Wichtig ist bei der Anordnung, dass Sie Lücken zwischen den Steinen lassen, damit auch seitlich Luft durchziehen und das Feuer mit Sauerstoff versorgen kann.

Feuerstellen eignen sich auch sehr gut zum Grillen. Beispielsweise können Sie den Rost eines Schwenkgrills über der Glut positionieren. Die Feuerschale, die im Lieferumfang dieser Grills enthalten ist, können Sie in diesem Fall als weiteres Accessoire für die Gartenbeleuchtung benutzen. Der Vorteil: Sie können Sie nach Belieben umstellen. Achten Sie nach der Verwendung Ihrer Feuerstelle unbedingt darauf, diese vollständig mit Wasser oder Sand zu löschen.

Robust: Feuerkörbe

Feuerkörbe sind eine geschmackvolle Variante der Gartenbeleuchtung

Feuerkörbe sind ein echter Hingucker

Da auch in Feuerkörben hohe Flammen entstehen können, sollten Sie sich beim Ordnungsamt Ihrer Gemeinde ebenfalls nach einer Erlaubnis erkundigen. Der Vorteil von Feuerkörben besteht darin, dass sie auch auf Terrassen oder Balkonen benutzt werden und je nach Bedarf umgestellt werden können.

Durch die seitlichen Aussparungen an den Körben kann Sauerstoff an das Feuer gelangen. Da beim Herunterbrennen jedoch Asche und Glut herausfallen können, sollte Ihr Feuerkorb über eine Auffangschale verfügen. Wählen Sie eine Schale aus feuerfestem Material, das die Hitze des Korbs nicht aufnimmt: So wird verhindert, dass Brandflecken auf dem Untergrund entstehen. Als Material für Feuerkörbe sind etwa Stahl oder Eisen gut geeignet. Auch bei der Verwendung von Feuerkörben gilt: Wählen Sie den Platz sorgfältig aus, da Sie mit Windböen rechnen müssen, die Funkenflug begünstigen.

Unkompliziert: Fackeln

Eine weitere gute Möglichkeit, den Garten oder den Balkon geschmackvoll auszuleuchten, sind Fackeln. Hierbei haben Sie die Wahl zwischen Wachsfackeln für den einmaligen Gebrauch und wiederverwendbaren Modellen, die mit Lampenöl gefüllt werden. Achten Sie vor der Verwendung unbedingt darauf, dass die Fackeln stabil genug stehen, sodass Sie auch aufkommendem Wind standhalten können.

Bild einer Schwedenfackel

Schwedenfackeln sind besondere Lichtspender

Wachsfackeln für den einmaligen Gebrauch haben den Vorteil, dass Sie sie sofort verwenden können. Da sie mitunter tropfen, sollten Sie sich gut überlegen, wo Sie sie aufstellen möchten. Auffüllbare Varianten sind die bessere Wahl, wenn Sie häufig auf Fackeln zurückgreifen wollen. Seien Sie beim Auffüllen sehr vorsichtig, da sich ansonsten verschüttetes Öl bei der Verwendung entzünden kann. Sehr hilfreich ist hierbei ein kleiner Trichter. Fackeln aus Metall sind Exemplaren aus beispielsweise Bambus wegen der Brandgefahr vorzuziehen.

Eine besondere Variante ist die sogenannte „Schwedenfackel“: Dabei handelt es sich um das Stück eines Baumstammes, dessen Oberfläche mit zwei Einschnitten im rechten Winkel zueinander versehen ist. In der Mitte haben viele Varianten zusätzlich eine runde Aussparung, in die ein Anzünder gesteckt werden kann. Nach dem Entzünden brennt die Schwedenfackel von innen nach außen ab. Wie bei Feuerkörben sollten Sie auch Schwedenfackeln nur mit Auffangschalen benutzen, damit Asche und Glut keinen Schaden anrichten können.

Kleine Lichter: Laternen, Lampions und Co.

Für die dezente Beleuchtung von Gartentischen oder Abstellflächen bieten sich Windlichter oder Laternen an. Der Vorteil gegenüber Kerzen besteht darin, dass die Flammen vor Wind geschützt sind. Sehr stimmungsvoll sind zudem Lampions: Achten Sie dabei jedoch unbedingt auf den stabilen Stand der Kerzen im Inneren. Ferner sollten Sie Lampions ausschließlich außerhalb der Reichweite von Haustieren oder Kindern verwenden.

Henk Syring

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