Nicht nur in der Modewelt beliebt: Der Nude-Look punktet mit Natürlichkeit und Eleganz

Wohnzimmer im Nude-Look

Grelle Farben und außergewöhnliche Muster gefallen Ihnen so überhaupt nicht? Viel lieber sind Ihnen da gedeckte, pastellige Farben auf den Wänden, während die Einrichtung dabei in hellen Sandtönen erstrahlt? Dann ist der Nude-Look genau das Richtige für Sie. Schlicht und elegant wirken Räume in dem angesagten Stil nicht nur größer, sondern auch gemütlich. Mit nur wenigen Schritten können Sie eine angenehme Atmosphäre kreieren: Die pudrigen Farben verleihen jedem Raum Wärme.

Welche Wandfarben passen zu der Einrichtung im Nude-Look?

Sandfarben oder Wände in einem Creme-Ton passen in jedem Fall zu der Einrichtung im Nude-Look: Zusammen mit Möbeln aus hellem Holz ist ein harmonisches Gesamtbild des Raumes garantiert.
Wollen Sie die Wandfarbe hingegen nicht in demselben Ton wie Ihre Möbel streichen, können Sie sich ruhig an Pastellfarben für Ihre Wände heranwagen. Dabei bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie den gesamten Raum in zarten Türkis-, Flieder- oder Grautönen streichen, oder nur eine einzelne Wand farblich hervorheben.

Badezimmer im Nude-Look

Wände in zarten Pastelltönen passen perfekt zu der Einrichtung aus hellem Holz. (Quelle: Fotolia)

Versuchen Sie sich dabei unbedingt an verschiedenen Streichtechniken, um Ihrem Eigenheim eine individuelle Note zu verleihen. Besonders gut zum Nude-Look passen Wände, die mit der sogenannten Schwamm- oder Wischtechnik bearbeitet werden. Dafür sollten Sie das Gemäuer zunächst einmal mit einer schönen Cremefarbe streichen und warten bis diese komplett getrocknet ist. Daraufhin nehmen Sie einen Naturschwamm zur Hand, tauchen diesen in die Pastellfarbe, die Sie auf den Wänden haben möchten, und beginnen zu wischen. Dadurch entstehen ganz individuelle Muster, während die Grundfarbe an einigen Stellen durchschimmert.

Kleine Akzente sorgen für Auflockerung

Während Sie die Möbel, ganz dem Nude-Look entsprechend, ebenso in hellen Sandtönen oder Weiß halten sollten, eignen sich kleine Einrichtungsgegenstände perfekt, um Akzente zu setzen. Dadurch können Sie den Raum ganz einfach optisch auflockern. Sie sollten es jedoch nicht übertreiben: Setzen Sie lieber auf unauffällige, dezente Muster und zarte Farben. Beim Nude-Look gilt: Weniger ist mehr! Wenn Sie eine romantische Einrichtung bevorzugen, können Sie beispielsweise mit kleinen Blumen verzierte Teller an der Wand anbringen.

Auch Holz eignet sich bei Lampen, kleinen Vasen oder Schränken ganz wunderbar für den Nude-Stil. Wie wäre es beispielsweise mit einem Kronleuchter, der anstelle glitzernder Steine Holzperlen aufweist? Auch ein kleiner Beistelltisch aus selbigem Material mit einer mintfarbenen Tischdecke macht sich besonders gut.
Darüber hinaus können Sie die verschiedenen Türen eines weißen Schranks nach der richtigen Vorbehandlung – das heißt nach dem Schleifen und Grundieren – selbst in Nude-Tönen streichen. Besonders schön ist es, wenn Sie dafür ein Beige in unterschiedlichen Nuancen verwenden.

Mit dem Nude-Look haben Sie außerdem die Möglichkeit, mehrere Einrichtungsstile zusammenzuführen. Elemente des Shabby Chic- oder Landhaus-Looks passen beispielsweise ganz wunderbar zu den warmen, schlichten Farben des Nude-Stils und der damit verbundenen dezenten Einrichtung: Used-Look trifft auf Eleganz und Gediegenheit!

Die passende Deko macht den Unterschied

Haben Sie Ihre Wände bereits gestrichen und die Einrichtungsgegenstände platziert, denken Sie sich sicher: Da fehlt noch was. Richtig! Auch der Nude-Look kommt nicht ohne Deko aus. Schließlich sind es die Kleinigkeiten, die einen Raum ausmachen.

Schlafzimmer im Nude-Look

Auch im Schlafzimmer komplettieren Teppiche oder Bettbezüge in dezenten Farben den Nude-Look. (Quelle: Fotolia)

Um die warme Atmosphäre zu unterstreichen, können Sie beispielsweise Windlichter auf Ihre Schränke und Tische stellen. Auch Teppiche in schönen Pastelltönen sind ein echter Hingucker bei Räumen im Nude-Look und nehmen dem Stil die „Strenge“. Es bietet sich an, bei anderen Deko-Artikeln, wie beispielsweise Kissen oder Vorhängen, dieselbe Farbe aufzugreifen, um ein einheitliches Gesamtbild zu schaffen.

Ein weiterer Tipp hinsichtlich der Dekoration ist, dass Sie bei den Gegenständen zwischen matten und glänzenden Oberflächen wechseln. Mit diesem einfachen Trick verleihen Sie jedem Raum das gewisse Etwas!
Mutige können darüber hinaus vereinzelte Gegenstände, wie zum Beispiel Vasen, in kräftigen Neonfarben einsetzen. Dabei gilt jedoch wiederum, dass Sie es nicht übertreiben sollten – Akzente setzen ist erlaubt, der Nude-Look sollte dadurch jedoch nicht unterdrückt werden.

(Quelle Titelbild: Fotolia)

Sybille Schäftner

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